Zu viel Essen verursacht auch Gedächtnisverlust
Je höher die Menge der täglich, konsumierten Kalorien ist, desto höher ist das Risiko an einer leichten kognitiven Beeinträchtigung zu leiden, erklärt Studienleiter Dr. Yonas E. Geda, Neurologe und Psychiater an der Mayo Clinic in Scottsdale, Arizona, USA (http://www.mayoclinic.org/news2012-sct/6700.html).
Mit der in dieser Studie beschriebenen leichten kognitiven Beeinträchtigung (mild cognitive impairment) wird das Stadium eines Gedächtnisverlustes zwischen dem normalen Gedächtnisverlust durch Alterung und einer frühen Alzheimerkrankheit beschrieben. Der Konsum von mehr als 2134 Kalorien am Tag, kann das Risiko einen Gedächtnisverlust zu erleiden verdoppeln.
Damit wird noch einmal klar bestätigt, dass das Einhalten einer kalorienarmen, gesunden Mischkost (die Beschreibung der Mischkost ist im Blog vom 3. Februar 2012) hochgradig gesund ist.
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Histaminintoleranz
Es gibt sehr viele Patienten in meiner Ordi mit Fragen bezüglich Histaminintoleranz. Eine sehr schöne Darstellung dieser Stoffwechselerkrankung ist in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Histamin-Intoleranz
nachzulesen.
Nachdem häufig zu Hause beim Essen Fragen auftauchen, ich und auch die Diätassistentin nicht immer alle Frage ausführlich genug beantworten können, sind weitere Infos mit Sicherheit nützlich. Dafür ist auf der Homepage der Schweizerische Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz (SIGHI) ausführlich Informationsmaterial vorhanden:
http://www.histaminintoleranz.ch/einleitung.html
Dabei können auch Kochrezepte und detaillierte Diätunterlagen eingesehen und heruntergeladen werden, und es werden Bücher zu diesem Thema angeführt. Zusätzlich sind dort auch weitere Links zu Selbsthilfegruppen zu finden.
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gesunde Mischkost (20% Eiweiß – 30% Fett – 50% Kohlenhydrate)
Bei der klassischen gesunden Mischkost bestehen 10 bis 20% Kalorien aus Eiweiß, 20 bis 30% Kalorien aus Fett und mindestens 50% aus Kohlehydraten.
Dazu kommen viele Vitamine in Form von Gemüse und frischem Obst, von denen man so viel essen darf, wie man möchte. Zum Beispiel Erdbeeren, Kirschen, Blumenkohl und Spinat sind sehr gesund, schmecken gut und sie haben fast keine Kalorien. Man kann sich bei der gesunden Mischkost satt essen und sich zudem auch noch gesund ernähren. Besser geht es eigentlich nicht mehr. Einen Überblick erlaubt die Ernährungspyramide: http://de.wikipedia.org/wiki/Ern%C3%A4hrungspyramide
Evidenz basierte und wissenschaftliche Dokumentationen und Leitlinien können über die Homepage der deutschen Gesellschaft für Ernährung nachgelesen werden: http://www.dge.de/index.php
Eine Mischkost kann jeder einhalten. Besonders Menschen, die durch ihr Übergewicht erkrankt sind und unter Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes leiden, können mit einer kalorienreduzierten Mischkost gesund abnehmen. http://www.dzd-ev.de/themen/diabetes-die-krankheit/diabetes-im-alltag/kochen/index.html
Auch bei Menschen mit Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) können durch Einhalten einer gesunden Mischkost erhöhte Blutfette, wie das erhöhte Cholesterin, deutlich gesenkt werden. Das Einzige, was man bei dieser Diät mitbringen muss, ist der Wille zur Veränderung der Essgewohnheiten.
Nur wer bereit ist, sich von Altgewohntem zu verabschieden, der kann mit einer gesunden Mischkost nicht nur Kilos verlieren, sondern auch schlank bleiben.
Eine umfangreiche Sammlung an Artikeln über die verschiedenen Diäten, die alle außer der Mischkost ohne Erfolg sind, bietet die Zeitschrift Focus: http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/abnehmen/
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Fettlebererkrankung
Die nicht-alkoholinduzierte Fettlebererkrankung (NAFLE) geht mit einer vermehrten Lipid(=fett)speicherung in der Leber einher, ohne dass ein gesteigerter Alkoholkonsum vorliegt. In diesem Zeitschriftenartikel in Universimed beschreibe ich wie die Stoffwechselstörung des metabolischen Syndroms (Zuckerkrankheit, erhöhte Blutfette, Fehlernährung u.s.w) zu ganz beträchtlichen Schäden der Leber inklusive Leberzirrhose führen kann.
Dabei wurde bisher häufig unterschätzt, dass lediglich Fehlernährung (ohne zusätzlichen Alkoholkonsum) zu einer Leberzirrhose mit auch Lebertransplantation führen kann. Zusätzlich muss aber auch festgehalten werden, dass eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten zu einer vollständigen Heilung der Fettleber führt.
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Infos zu Hashimoto Thyreoiditis
In einem ausführlichen Artikel von mir in der Zeitschrift Universimed über die Schilddrüsenerkrankung Hashimoto Thyreoiditis kann nachgelesen werden, dass frühzeitige Therapie mit Schilddrüsen-Hormon (Levothyroxin) eine Hilfe für die Schilddrüse und die Gesundheit des Patienten ist.
http://innere-medizin.universimed.com/artikel/hypothyreose-hormone-fr%C3%BChzeitig-substituieren
Aktuelle Studienhinweise zur Senkung der Schilddrüsenantikörper (TPOAK) unter Schilddrüsenhormontherapie mit Levothyroxin habe ich im Blog vom 22. Dezember 2011 bereits angeführt.
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Verleihung des Universitätsprofessors
Die Verleihung erfolgte durch den Herrn Bundespräsidenten, wobei die Übergabe der Urkunde durch den Rektor der Medizinischen Universität Graz erfolgte.
Dazu möchte ich auf die homepage der Medizinischen Universität in Graz verweisen, zum Nachlesen:
http://www.medunigraz.at/?pageName=301&newsId=19971
Diese Verleihung ist für mich eine besondere Ehre.
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Diabetes mellitus und Osteoporose
In der Zeitschrift Arzt und Praxis im Dezember 2011 konnte ich ein Manuskript über die komplexen Zusammenhänge dieser beiden Krankheiten veröffentlichen. Nachzulesen unter diesem Link: http://www.arztundpraxis.at/index.php?id=262&tx_ttnews%5Btt_news%5D=701&cHash=0ec8b6696146ff9f759d1520af4e33c9
Informationen zu sekundärer Osteoporose habe ich bereits 2008 in der Zeitschrift Universimed veröffentlicht: http://innere-medizin.universimed.com/artikel/sekund%C3%A4re-osteoporose-diagnose-und-therapie
Unterschätzt wird allgemein, dass die Knochen bei Diabetes mellitus erhöht bruchgefährdet sind obwohl die DXA Knochendichtemessung normal ist.
Daher erachte ich es als unbedingt notwendig auch die knochenspezifischen Stoffwechselwerte aus dem Blut bei meinen Patienten zu bestimmen. Nur damit kann eine individuelle Einschätzung des Knochenstoffwechsels und der Osteoporose erfolgen.
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20 Jahre – Hämoglobin Graz
Der Patient mit der Hämoglobinvariante Graz (Hb Graz), welche ich bei ihm bereits vor ca. 20 Jahren entdeckte und in Kooperation mit dem Medical College of Georgia, Augusta, GA, USA und dem Labor der Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien publizierte (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1487420), war jetzt wieder bei mir in der Ordi. Er wurde kürzlich Bypass bei koronarer Herzkrankheit operiert. Nach dieser Operation war er auf Rehabilitation und dort konnte sein Diabetesstoffwechsel wieder nicht mit dem A1C bestimmt werden.
Die Hämoglobinvariante Graz wurde von mir ausführlich in mehreren internationalen wissenschaftlichen peer-reviewed Journals beschrieben und auch wurde publiziert wie der Einfluss von Hb Graz auf die Bestimmung des A1C bei unterschiedlichsten Labormethoden ist.
Siehe zum Nachlesen in dem Journal Diabetes Care: http://care.diabetesjournals.org/content/23/3/339.long
und im Journal of Clinical Pathology: http://jcp.bmj.com/content/55/9/699.long
sowie http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15386816
Die letzte und aktuellste Publikation über dieses Thema im Journal Clinica Chimica Acta ist zur Beschreibung der Interferenz von Hb Graz mit der neuesten und Referenzmethode der A1C Bestimmung (http://www.ngsp.org/) ist im Jahr 2008 erschienen: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18762179
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Diabetes Typ 1 und A1C
Als einer der letzten Patienten vor den Weihnachtsfeiertagen kam ein 20 jähriger Student, als seit wenigen Jahren bekannter Typ 1 Diabetiker, zu mir in die Ordi. Er erklärte mir, dass er bisher in einer Ambulanz betreut wurde und dass ein A1C Wert unter 9% für ihn eine gute Stoffwechseleinstellung wäre. Erreicht wurde das jetzt dzt. tatsächlich gemessene A1C mit 8,9% mit 30 Einheiten NPH Insulin (Langzeitinsulin) in der Früh und 30 IE am Abend (dies ist grundsätzlich eine zu hohe Dosis!). Eine Verabreichung von Essensinsulin (Kurzzeitinsulin, das üblicherweise bei Typ 1 Diabetikern mit intensivierter Insulintherapie notwendig ist) hatte er nicht.
Hier zwei aufklärende Links zur Interpretation des A1C Wertes:
http://care.diabetesjournals.org/content/early/2008/06/07/dc08-0545.abstract
Wikipedia enthält auch eine Tabelle und Erklärung aus der klar ersichtlich ist wie hoch der A1C Wert sein soll: http://en.wikipedia.org/wiki/Glycated_hemoglobin oder
http://en.wikipedia.org/wiki/Diabetes_management
Nachdem ich seit 30 Jahren selbst Typ 1 Diabetiker bin und ich zum Zeitpunkt der Diagnose mit Aderlass und Tabletten betreut wurde, möchte ich mich weiterhin um jeden Diabetiker individuell bemühen um bei ihm eine möglichst optimale Einstellung des Zuckerstoffwechsels zu erreichen.
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Hashimoto’s TPOAK Reduktion unter Levothyroxintherapie
Hier ist ein interessater Link zu diesem Thema: http://preview.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18631004; da wurde sehr schön gezeigt wie die Autoantikörper gegen die Schilddrüse reduziert werden unter einfacher Therapie mit Levothyroxin.
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